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Leseprobe 1
Dreißigster Sonntag/Weltmissionssonntag – 28. Oktober 2007
III. Kinderkatechese: Der Bogen Gottes über aller Welt (thematisch)

Symbol/Vorbereitung: Sieben Bögen, die zusammen einen Regenbogen ergeben, liegen in den folgenden Farben bereit: Rot, orange, gelb, grün, hellblau, dunkelblau, schwarz. Die Farben ergeben sich hierbei aus der Bedeutung der olympischen Ringe. Die schwarze Farbe für Afrika ersetzt indigo = violett im Regenbogen; Orange und Dunkelblau sind zusätzliche Regenbogenfarben. Die Bögen werden auf eine Flanelltafel geheftet oder an einer Wand befestigt:

Zielsatz: Wenn uns der Glaube wichtig ist, tragen wir ihn weiter.


(L. = Leiter/in des Gottesdienstes, K. = Kind oder Jugendliche/r)

L.: Ein Regenbogen verbindet den Himmel mit der Erde. Das ist unsere missionarische Aufgabe: In alle Welt zu tragen, dass in Jesus Christus der Himmel die Erde berührt hat und dass deshalb unser Leben am anderen Ende des Regenbogens erst richtig beginnt. Einige Kinder helfen dabei, das anschaulich zu zeigen.

1. K. (mit dem orangefarbenen Bogen):
Ich bringe die zweite Farbe des Regenbogens: Orange. Die Farbe Orange soll für die Vorfreude stehen, dass es den christlichen Kirchen einmal gelingt, in aller Welt die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkünden. (anheften)

2. K. (mit dem roten Bogen):
Rot wie das Feuer, das Blut und die Liebe steht für Amerika; auch wegen der Hautfarbe der Indianer. Sie haben von Christen nicht nur Gutes erfahren. Da haben wir noch eine Menge wiedergutzumachen. (ganz oben als erste Farbe anheften)

3. K. (mit dem gelben Bogen):
Gelb wie die Sonnenblume steht für Asien; auch, weil es dort so viele Menschen mit gelber Hautfarbe gibt. Hier war es für die Missionare immer schwer, Fuß zu fassen. Auch heute noch. Sie brauchen am meisten unser Gebet. (den gelben Bogen unter den orangefarbenen heften)

4. K. (mit dem grünen Bogen):
Grün wie Wiesen und Bäume steht für Europa. Von Europa zogen einmal die Missionare aus. Heute ist Europa wieder selbst zum Missionsland geworden. In Osteuropa gibt es Christen mit starkem Glauben, die aber auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen sind. (den grünen Bogen unter den gelben heften)

5. K. (mit dem hellblauen Bogen):
Blau wie Wasser und Himmel steht für Australien und Ozeanien. Auch hier warten Menschen auf das, was nicht zu kaufen ist, aber der Seele Flügel schenkt: Sie warten auf die Botschaft, dass Gott sie liebt. Das hat er uns in Jesus Christus gezeigt. (den hellblauen unter den grünen Bogen heften)

6. K. (mit dem schwarzen Bogen):
Schwarz wie das Dunkel der Nacht steht für den afrikanischen Kontinent mit den vielen dunkelhäutigen Menschen. Sie leiden oft unter Stammesfehden, unter Dürre und der furchtbaren Geißel der Krankheit Aids. Wir flehen den Himmel an, dass die vielen Kräfte in der Missionsarbeit den Mut nicht verlieren. (heftet den schwarzen Bogen ganz unten an; es muss darüber aber noch Platz bleiben für den dunkelblauen Bogen)

7. K. (mit dem dunkelblauen Bogen):
Meine dunkelblaue Farbe steht für die Treue Gottes, der seine Geschöpfe liebt. Er möchte jetzt schon die Fülle des Lebens schenken. Wenn wir ihm mit Vertrauen antworten, fällt uns im Leben alles leichter. (heftet den Bogen zwischen den hellblauen und schwarzen)

L.: Jetzt ist der Regenbogen vollendet, wenn auch eine Farbe nicht ganz getroffen ist (Schwarz statt Indigo). Wir feiern den Sonntag der Weltmission, der uns als Missionarinnen und Missionare auch in unserer Umwelt unterwegs sehen möchte, damit wir ausstrahlen, was uns wichtig ist, und somit ansteckend wirken.

Fürbitten
Wir bestürmen den Himmel im wichtigen Anliegen der Weltmission und bitten dich, Herr Jesus Christus:

– Für die über dreihundert christlichen Konfessionen.
– Für die Missionare, Ordensschwestern, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Großeltern in ihrer mühevollen Aufgabe, den Glauben weiterzugeben.
– Für die verfolgten und benachteiligten Christen in aller Welt.
– Für uns selbst, die wir zu Menschenfischern bestellt wurden.

Damit wir dich einmal mit allen Menschen loben und preisen, heute und in alle Ewigkeit.

Willi Hoffsümmer

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