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Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2025 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
»Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2025 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Siegfried Kleymann

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster gibt es eine Tradition, die ich als Pfarrer übernommen und im Laufe der Zeit mehr und mehr zu schätzen gelernt habe: Wenn das Evangelium vorgelesen ist und das Evangeliar zu einem dafür vorgesehenen Pult gebracht worden ist, setzen sich alle hin – und schweigen. Erst nach einer kurzen Zeit der Stille erhebt sich die Person, die mit der Auslegung der Heiligen Schrift betraut ist, und beginnt mit der Predigt. Bevor von einer einzelnen Person etwas gesagt wird, klingt in der Stille das nach, was die vielen Einzelnen vernommen haben und was nun in ihren Herzen weiterwirkt.

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Leseprobe 1
19. Sonntag im Jahreskreis
Hans-Georg Gradl

II. »Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten« (Lk 12,35–40)

 


Ziemlich anstrengend, oder? Das heutige Evangelium macht Druck: Haltet euch allezeit bereit! Eure Lampen sollen immer brennen, eure Hüften immer gegürtet sein! Um viel Bewegungsfreiheit bei der körperlichen Arbeit zu haben, raffte und schnürte man sich das Gewand um die Hüften. Auch die brennende Lampe steht für Einsatz und Aktivität und nicht – wie das Licht, das man abends löscht – für Ausruhen und Schlafen. Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Seid allezeit bereit! Sei es bis in die dritte Nachtwache hinein – das heißt: bis drei Uhr früh. Bleibt in Hab-Acht-Stellung. Lasst nicht nach. Haltet euch bereit!

Hand aufs Herz: Wer soll das aushalten? Wo bleiben denn die notwendige Ruhe und Entspannung zwischendurch? Wenn ein Seil immer auf Spannung ist, droht es doch irgendwann zu zerreißen. Irgendwann geht auch dem Fittesten die Puste aus. Wer kennt denn nicht den – ganz berechtigten – Wunsch, auch mal in legere Kleidung zu schlüpfen und das Licht zu löschen, um auszuruhen und um neue Kraft zu schöpfen? Das heutige Evangelium klingt anders: ziemlich fordernd, ganz schön anstrengend!

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Leseprobe 2
21. Sonntag im Jahreskreis
Dirk Meyer

III. Lesepredigt: Torschlusspanik? (Lk 13,22–30)

 


Torschlusspanik – ob dieser Begriff wohl von unserem heutigen Tagesevangelium nach Lukas herrührt? »Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen …« Und: »Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt und ihr draußen steht …« – Torschlusspanik: Man sieht dabei zu, wie sich vor einem das Rettungsboot unaufhaltsam füllt, während man selbst immer noch an der Reling des sinkenden Schiffes steht. Eine schreckliche Vorstellung!

Torschlusspanik im Lukasevangelium: »Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?« Eine bange Frage, offensichtlich gestellt von einem, der sich nach Rettung sehnt. Nach Rettung im großen Stil. Im ganz großen Stil: Rettung des Lebens jenseits der Todesgrenze. Darunter geht es nicht – weder im Evangelium nach Lukas noch in den anderen uns bekannten Evangelien. Die Evangelien sprechen immer die ganze Existenz des Menschen an. Hier wird gleichsam der Himmel bestürmt – im Ringen um das, was den Menschen gerade noch rettet, bevor es ihn in den Abgrund reißt!

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