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Die Schriftleitung
Leseprobe 2
KASUALIEN | HEILSZEICHEN: ZEICHEN DER HEILUNG UND VERSÖHNUNG
Mit Krankheit vertraut – Der Blick auf das Kreuz – Der Herr richtet die Gebeugten auf. Drei Predigten zur Krankensalbung im Gemeindegottesdienst
Vorbemerkung: Die Krankensalbung im Gemeindegottesdienst
Jeder Mensch hat eine unverwechselbare Lebensgeschichte und ist als soziales Wesen zugleich mit anderen Menschen zutiefst verbunden: Diese Grunderfahrung des Menschseins spiegelt sich in der Feier der Sakramente wider. Das gilt auch für die Krankensalbung. So ist neben der vielfach üblichen Spendung des Sakramentes am Krankenbett ebenfalls die Feier in Gemeinschaft vorgesehen. Die im Folgenden dokumentierten Ansprachen wurden im Rahmen einer solchen gemeinsamen Feier der Krankensalbung gehalten, wie sie einmal jährlich in der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier stattfindet. Das Sakrament kann dabei als Zeichen der Stärkung, Ermutigung und Tröstung für Leib und Seele von allen empfangen werden, die danach verlangen – unabhängig vom Grad der Bedürftigkeit oder der Schwere der Krankheit. Verbunden mit dem persönlichen Zuspruch ist es für die Kranken bestärkend, die Gemeinschaft mit den anderen Glaubenden zu spüren, die sich als der Stärkung und des Trostes Bedürftige zeigen. Für Gesunde wie Kranke ist die gemeinsame Feier ein wichtiges Zeichen, dass die mit der Krankheit verbundenen Erfahrungen ihren Ort in der Liturgie und im Leben der kirchlichen Gemeinschaft haben.

Mit Krankheit vertraut
Biblischer Bezugstext: Jes 53,1–4a

Der Trost des Gottesknechtsliedes
Jedes Jahr erklingt am Anfang des Karfreitagsgottesdienstes ein Text aus dem Buch des Propheten Jesaja. Als Lied vom Gottesknecht wird es in der Liturgie auf Jesus Christus bezogen. In dieser langen Lesung wird ein Mensch gezeigt, der gebeugt und misshandelt, verachtet und unansehnlich ist. Wörtlich heißt es dann: »Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut.« (Jes 53,3)
Wenn Christinnen und Christen am Karfreitag auf den Gekreuzigten schauen, wenn sie während des ganzen Jahres auf Jesus von Nazareth blicken und sich von ihm prägen lassen, dann sehen sie einen Menschen, der »mit der Krankheit vertraut« ist: mit der Erkrankung und dem Sterben anderer Menschen ebenso wie mit der Zerbrechlichkeit des eigenen Lebens. Sie schauen auf jemanden, der sich Aussätzigen ohne Berührungsängste nähert, der als verkrümmt oder gelähmt geltenden Menschen zu neuem Ansehen hilft, der Menschen mit psychischen Leiden nahekommt und der in seiner Passion am eigenen Leib, im eigenen Leben, erfährt, was es heißt, alleingelassen, Not leidend und »voller Schmerzen« zu sein.

Der Umgang mit der Krankheit als gemeinsame Aufgabe
Über die Jahrhunderte hin haben sich die Menschen, die in der Gemeinschaft der Glaubenden in der Nachfolge Jesu standen, daher die Not der Kranken nahegehen lassen: in der Errichtung von Hospizen und Krankenhäusern, in der Sorge um Sterbende, im Widerstand gegen die Versuchung, das Leiden und den Tod aus der Gesellschaft auszublenden. Die soziale Dimension von Krankheit hat Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Kranken 2024 nachdrücklich hervorgehoben: die weltweit verheerende Corona-Pandemie, die ungenügenden Möglichkeiten medizinischer Versorgung in den Kriegs- und Krisengebieten sind für den Papst ebenso ein Beleg für die soziale Bedingtheit wie die Einsamkeit, mit der kranke Menschen in vermeintlich reichen Ländern konfrontiert sind. Daher mahnt er zur gemeinsamen Verantwortung: »Wir sind auf die Welt gekommen, weil uns jemand aufgenommen hat, wir sind für die Liebe geschaffen, wir sind zur Gemeinschaft und zur Geschwisterlichkeit berufen. Dieser Aspekt unseres Wesens trägt uns vor allem in Zeiten von Krankheit und Gebrechlichkeit, und er ist die erste Therapie, die wir alle gemeinsam anwenden müssen, um die Krankheiten der Gesellschaft, in der wir leben, zu heilen.«1

Gottes Gegenwart in der Krankheit

Das Sakrament der Krankensalbung, das wir heute in Gemeinschaft feiern, ist ein Zeichen dafür. Wir glauben an einen Gott, der mit allem Menschlichen vertraut ist: mit der Sorge füreinander, mit dem Bemühen um gegenseitiges Verständnis, mit dem Erleiden von Grenzen und Entfremdungen, mit dem Glück des stillen Einverständnisses und mit der Erfahrung, dass wir alle – ob gesund oder krank – Empfangende und Gebende sind. Wir glauben an einen Gott, der mit Krankheit vertraut ist – mit der Ungewissheit über die Schwere der Krankheit, mit der Unsicherheit über die richtige Therapie, mit Einsamkeit und Machtlosigkeit, mit bleibenden Schmerzen und durchkreuzten Plänen, mit der wohltuenden Zuwendung und hilfreichen Unterstützung. Wir glauben an einen Gott, der allen nahe ist, die unter Schmerzen, Ängsten und Bedrängnissen an Leib und Seele leiden oder die im Angesicht des Todes auf Trost und Stärkung hoffen.
Mit dem Kranken-Öl gesalbt zu werden heißt: »Der Gott des Trostes und der Stärkung sei dir an Leib und Seele nahe. Er stehe dir bei und lasse in dir das Vertrauen in seine Gegenwart und seinen Segen neu wachsen.« Diese Verheißung gilt denen ausdrücklich, die jetzt das Sakrament empfangen; sie gilt einem jeden und einer jeden von uns und uns als Gemeinschaft der Glaubenden.

Anmerkungen:
1 Papst Franziskus, »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist«. Die Sorge um die Kranken durch das Pflegen der Beziehungen. Botschaft zum 32. Welttag der Kranken 11. Februar 2024. – Am 11. Februar 2026 findet der 34. Welttag der Kranken statt. Es kann sinnvoll sein, sich über die aktuelle Botschaft von Papst Leo XIV. zu informieren und diesen Passus bei Bedarf zu ergänzen.

Der Blick auf das Kreuz
Biblische Bezugstexte: Phil 2,6–11; Joh 3,13–17 (vom Fest Kreuzerhöhung)

»Heilig Kreuz«: Das ist der Name dieser Kirche und dieser Gemeinde. Heilig Kreuz? Wie kann es sein, dass der Blick auf das Kreuz – auf diese antike Hinrichtungsstätte – zu einem heilenden, tröstenden, erlösenden Ereignis wird?

Den Menschen im Blick
Wenn wir auf das Kreuz schauen, wie es überlebensgroß in der Apsis der Kirche hängt, sehen wir zunächst einen Menschen. Einen entblößten, gequälten, sterbenden oder vielleicht bereits gestorbenen Menschen. Wer nach Gott fragt und ihn sucht, dessen Blick wird im Christentum auf einen Menschen gelenkt. Diejenigen, die mit Jesus gelebt haben oder sich später zu ihm bekannt haben, waren überzeugt: In diesem Menschen ist Gott ansehnlich. In ihm, der sein Leben lang Menschen im Blick hatte. Aufmerksam für die plötzlich am Weg Stehenden ließ er sich unterbrechen; sensibel nahm er die Sehnsucht und Hingabe besonders derer wahr, die von anderen übersehen oder geringgeschätzt wurden; ausdrücklich stellte er sich auf die Seite derer, die als zwiespältig, unzuverlässig oder unrein galten. Die Evangelien sind voll von Erzählungen über die Aufmerksamkeit des Jesus aus Nazareth für Menschen, die ihm begegnen. In der liebevollen Zuwendung, mit der er anderen begegnet, wird – so der christliche Glaube – spürbar, wie Gott uns und unsere Welt ansieht. Wie Gott sogar eine Welt anschaut, die durch Abgründe von Brutalität, Gleichgültigkeit und Machtstreben geprägt ist.

Das »Dennoch-Ja«

Wenn wir aufs Kreuz schauen, sehen wir daher einen Menschen, der Opfer eines Justizskandals wird. Er erleidet das Ausgeliefert-Sein in der Folter und die Erniedrigung des Entblößt-Werdens, wird von den meisten nahen Freunden verlassen und in einen stundenlangen Todeskampf hineingestoßen. So teilt er das Schicksal unzähliger Menschen, die durch die Menschheitsgeschichte bis heute verschleppt, gedemütigt, gefoltert, hingerichtet wurden und werden.
Die biblischen Texte zeigen Jesus als ausgelieferten und leidenden, betenden und ringenden Menschen. Und sie zeigen ihn als einen, der auf seinen Gott und Vater ausgerichtet bleibt: »Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet.« (Mt 5,44) Er bleibt ausgerichtet auf das Gut-Sein des »Vaters im Himmel, der seine Sonne aufgehen lässt über Bösen und Guten, und der es regnen lässt über Gerechte und Ungerechte.« (Mt 5,45) So wird das Kreuz zum Zeichen für seine Treue zu den Menschen, zur Welt, zum Leben. Für sein Ja – trotz und in allem.
In vielen Kreuzesdarstellung stehen Menschen unter dem Kreuz. Oftmals sind es zwei Personen, die meist als die Mutter Maria und der Freund Johannes identifiziert werden; bisweilen sind es mehrere Personen – wie im Franziskuskreuz, dem Kreuz von San Damiano. Diejenigen, die unter dem Kreuz stehend aufs Kreuz schauen, gehören mit ins Bild. Diejenigen, die sich mit ihrer Lebensgeschichte, ihrer Liebe, ihrem Erleiden, mit Jesus verbinden, sich auf ihn ausrichten, gehören mit ins Bild. Ob das »Dennoch-Ja« Jesu uns, die wir unter dem Kreuz stehen und auf das Kreuz schauen, die Kraft geben kann, angesichts eigenen oder fremden Leids nicht zynisch und resignativ zu werden, sondern trotz allem und in allem nach dem Ja Gottes zu suchen?

Die Krankensalbung als Zeichen für das »Dennoch-Ja«
In der Krankensalbung, die wir am Patronatsfest »Kreuzerhöhung« feiern, wird den Empfangenden gleich mit dem Kranken-Öl ein Kreuzzeichen auf die Stirn und auf die Handaußenflächen gezeichnet. Das Gesicht steht dabei für uns als Person mit unserer unverlierbaren Würde, die Hand für unser Handeln und die Fähigkeit, mit anderen in Beziehung zu treten. Im Sakrament verbinden wir unsere Hilflosigkeit und Müdigkeit, unsere Schmerzen und Unsicherheit, unsere Resignation und Verzweiflung – ebenso wie die Dankbarkeit für alle Unterstützung, Treue, Freundschaft – mit Jesus Christus, bitten um seinen tröstenden und ermutigenden Geist: dass wir sein »Dennoch-Ja« mitsprechen und leben können. Besonders dort, wo wir es aus eigener Kraft nicht vermögen. In der gemeinsamen Feier der Krankensalbung bitten wir zugleich für die Angehörigen, Familien, Freundinnen und Freunde, für uns alle, die wir danach suchen, wie wir – inmitten von Hilfsbereitschaft und Fluchtwünschen, von Hingabe und Überforderung, von institutionellem Engagement und persönlichem Einsatz – in der Nachfolge Jesu das »Dennoch-Ja« leben können.

Das große Trotzdem leben

Die Journalistin Gabriele von Arnim beschreibt in ihren autobiographisch geprägten Erinnerungen die zehn Jahre, die sie an der Seite ihres durch einen Schlaganfall gelähmten, pflegebedürftigen Ehemanns gelebt hat. Sensibel und ehrlich erzählt sie von den Kämpfen und Missverständnissen, der Hilflosigkeit und der Zärtlichkeit, den Abgründen und der Liebe in dieser Zeit. Am Ende ihres Buches bilanziert sie: »Wir haben das große Trotzdem gelebt. Es jedenfalls versucht. In all seiner Schärfe und Zartheit. In all seinen Irrungen, all seiner Heiterkeit. Manchmal fühlten wir uns vom Leben ausgetrickst. Sonst wäre es ja kein großes Trotzdem gewesen.«1
Was Gabriele von Arnim mit Blick auf ihre Partnerschaft schreibt, wünsche ich Ihnen, den Kranken, Ihnen als Angehörigen und uns allen mit Blick auf das Kreuz und in der Feier der Krankensalbung: dass wir »das große Trotzdem leben« können, in Jesu Namen und in der Kraft seines Geistes.

Anmerkungen:
1 Gabriele von Arnim, Das Leben ist ein vorübergehender Zustand, Rowohlt TB 2024, 231 f..

Der Herr richtet die Gebeugten auf

Biblischer Bezugstext: Apg 3,1–10 (Lesung vom Vorabend des Hochfestes Hl. Petrus und hl. Paulus)

Vom Wunder des aufrechten Ganges
Der Mensch ist durch seinen aufrechten Gang gekennzeichnet. In der Geschichte der Evolution hat der homo sapiens sich über eine lange Zeit so entwickelt: als ein Wesen, das mit beiden Beinen auf der Erde steht, zum Himmel aufgerichtet, das mit seinen Füßen gehen und mit freien Händen tätig sein kann. Bei einem jeden kleinen Menschenkind ist es staunenswert zu sehen, wie es das Wunder des Gehens entdeckt, von anderen abschaut, neugierig ausprobiert, hinfällt und aufsteht, schließlich immer sicherer und selbstverständlicher das Gehen lernt. Wie beglückend ist es, in Freude und mit Energie das Leben entdecken zu können; wie wunderbar, daran teilhaben zu können.

Bedrückt sein und niedergedrückt werden
Selbstverständlich ist dieses Aufrecht- und Aufgerichtet-Sein nicht. Vermutlich kennt jeder und jede von uns die Erfahrung, im Laufe des Lebens bedrückt zu werden, niedergedrückt von schweren Lebenserfahrungen: wenn wir enttäuscht sind, unter Schmerzen oder Selbstzweifeln leiden, wenn wir mit Einsamkeit oder ausweglos scheinenden Situationen konfrontiert werden; wie gelähmt sind durch politische oder gesellschaftliche Geschehnisse oder durch persönliche Verletzungen. Vieles kann sich im Unterbewusstsein von Leib und Seele festsetzen – und uns auch körperlich beugen, lähmen oder erstarren lassen.

Er richtet die Gebeugten auf
In der Bibel wird – vor allem in den Psalmen – die schmerzhafte Erfahrung des Bedrück- und Niedergedrückt-Seins beklagt und herausgeschrien. Im Gegenzug wird Gottes Kraft als aufrichtende Energie ersehnt, vermisst, besungen. Entweder in der Form einer Bitte: »Richte uns auf!« (Ps 80,4) Als Ermutigung: »Richtet euch auf!« (Lk 21,28) oder als Erfahrung: »Der Herr richtet die Gebeugten auf.« (Ps 146,8) »Jesus ging zu ihr hin, fasste sie an der Hand und richtete sie auf.« (Mk 1,31) In einer Übersetzung von Ps 130 formuliert der Schriftsteller Arnold Stadler: »Du bist doch einer, der will, dass der Mensch immer wieder auf die Füße kommt, aufsteht und ein Mensch ist!« In der Erzählung aus der Apostelgeschichte (Apg 3,1-10), die wir in diesem Gottesdienst als Lesung gehört haben, wird der Prozess des Aufrichtens sensibel beschrieben. Schauen wir auf die einzelnen Schritte.

»Im Namen des Nazoräers – steh auf und geh umher«
»Sieh uns an!« Das ist das erste Wort, das Petrus an den Gelähmten richtet. Sich als Menschen wahrzunehmen – mit den Begrenzungen und Fähigkeiten, mit den Kräften, die in uns sind und durch uns wirken: Das ist der Anfang. Wo Menschen einander wahrnehmen, einander ansehen und zum gegenseitigen Ansehen beitragen, öffnet sich ein Weg zur Aufrichtung. »Was ich habe, gebe ich dir.«
In der Apostelgeschichte geschieht das Aufrichten im Namen des Auferstandenen: »Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher!« Mit Blick auf ihn und in der Erfahrung einer Kraft, die von ihm ausgeht, wurde Petrus in dem, was ihn selbst beugte und niederdrückte, aufgerichtet. In dieser Kraft kann er sich jetzt dem Gelähmten zuwenden, so dass kaum mehr zu sagen ist, wer da wirkt: »Er fasste ihn an der Hand und richtete ihn auf.«
Einen anderen Menschen aufzurichten, verlangt ein großes Gespür; es muss einfühlsam, geduldig und ausgerichtet auf die zu unterstützende Person geschehen. In der biblischen Erzählung wird das nicht detailliert beschrieben; viele hier wissen, wie notwendig diese Behutsamkeit beim Aufrichten ist.
»Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke.« Mit der helfenden Unterstützung geht es darum, auf die eigenen Beine zu kommen. Aufrichten geschieht durch die Stärkung der eigenen, inneren Kraft. Es gibt die Erfahrung, dass »es« mich aufrichtet: wenn ich neu vertrauen kann, wenn ich mit dem Leben neu in Verbindung komme, wenn ich in der Natur, bei einem helfenden Menschen, in der Wahrnehmung der eigenen Lebendigkeit (des Atems, des Leibes) neu Vertrauen und Hoffnung schöpfen kann. Es gibt diese Erfahrung: »Das Leben richtet mich auf – und plötzlich ist wieder etwas möglich, was ich kaum gedacht habe.« In der Erzählung aus der Apostelgeschichte heißt es am Ende: »Er ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.«

»In seiner Gnade richte er dich auf«
Was wir in der Lesung gehört haben, feiern wir in der Krankensalbung. Mit dem Salböl, das auf die Stirn und die Hände aufgetragen wird, wird die Verheißung verbunden: »In seiner Gnade richte er – der lebendige Gott – dich auf!« Inmitten von allem, was dich bedrückt und niederdrückt, lähmt und dir das Leben schwer macht, sollst du aufatmen, dich aufrichten lassen – und dem Leben trauen, das dir geschenkt ist: »In seiner Gnade richte er dich auf!« 

Siegfried Kleymann

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