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| Wort an die Leser |
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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Was Ostern bedeutet, das kann man nicht an einem Tag ausschöpfen, selbst eine Woche reicht nicht. Sieben mal sieben plus einen Tag feiert die Kirche Ostern. Diese Zeit ist geprägt vom häufigen Singen des Hallelujas, und während dieser ganzen fünfzigtägigen Zeit brennt die Osterkerze im Kirchenraum in den gottesdienstlichen Feiern. Sie ist ein Zeichen für den Auferstandenen, für Jesus Christus, der als das Licht der Welt die Finsternis des Todes überwunden hat.
Umfragen zufolge haben nicht nur aufgeklärte Zeitgenossen Probleme mit der Osterbotschaft, sondern auch relativ viele katholische Christen. Der Zweifel an der Auferstehung aber ist kein Phänomen der Neuzeit, sondern so alt wie der Auferstehungsglaube selbst. Diejenigen, die am stärksten gezweifelt haben, waren die Apostel. Sie konnten die Auferstehung nicht glauben. Die Tatsache, dass ihre Probleme im Neuen Testament nicht verdrängt werden, zeigt uns, wie wichtig diese Offenheit für die Zweifel ist. Man darf sie auf gar keinen Fall moralisieren, im Gegenteil. In der Skepsis wird deutlich, wie gut diese Botschaft ist. Wenn es keine Zweifel gäbe, gäbe es auch nichts zu glauben. Das Wichtigste ist, wie man damit umgeht. Man muss die Zweifel ernst nehmen.
Das Neue Testament ist angetreten, um Menschen nicht den Zweifeln an Gott auszuliefern, die es immer geben wird, sondern um Mut zur Hoffnung zu machen. Die in diesem Heft abgedruckten Beiträge unserer bewährten und neuen Autorinnen und Autoren wollen diese biblische Aussageabsicht ins Hier und Heute übertragen. Lassen Sie sich von ihren Gedanken für Ihre eigene Verkündigung inspirieren! Das wünscht Ihnen im Namen der ganzen Redaktion
Ihr
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Peter Seul |
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