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Titelcover der aktuelle Ausgabe 1/2023 – klicken Sie für eine größere Ansicht
In eigener Sache
Liebe Bezieher*innen der Zeitschrift »Der Prediger und Katechet«,

es gibt viele Themen, die uns alle derzeit intensiv beschäftigen. Zuallererst aber natürlich der unsägliche Krieg in Europa mit all dem menschlichen Leid, welches dadurch verursacht wird.

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»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2023 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Theresia Reischl
Liebe Leserin, lieber Leser,

die Seelsorgeeinheit, in der ich arbeite, wird zur Stadtkirche: Acht Pfarreien plus Filialen und Kuratien werden zusammengeschlossen, insgesamt fast 20.000 Menschen. Dazu finden jetzt im Vorfeld viele Gespräche von Hauptund Ehrenamtlichen statt. Was mir dabei auffällt, außer den großen Bedenken, Sorgen, der Wut und der Trauer: die Wörter »nur«, »eigentlich« und »ja, aber …« Das Adverb »nur« wird verwendet, um eine Einschränkung auszudrücken. »Ich bin die Frau XY, ich mache nur die Kindergottesdienste.« »Das ist ja kein so großer Aufwand, es ist ja nur der Familiengottesdienst.« Mit dem Wort »eigentlich« kann ich den Sinn eines Satzes verwischen, ihn mehrdeutig machen und damit für Unklarheit sorgen: »Eigentlich wollen wir mehr Jugendliche in der Kirche …« Sowohl bei der Arbeit als auch in der Familie, in der Gemeinde, im Alltag ist dann oft die Reaktion auf »eigentlich«: »Ja, aber…«. Und dann finden sich viele Einwände, die dagegen sprechen.

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Leseprobe 1
Weihnachten
Heribert Arens

I. »Sie sitzen im Bild!« (thematisch)


Weihnachtsfeier

Weihnachten im Seniorenheim: Die Bewohnerinnen und Bewohner sitzen zur Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Speiseraum. Die Betrachtung eines Krippenfotos soll am Anfang stehen. Die Lampen werden ausgemacht, der Beamer eingeschaltet. Ein schönes Bild der Heiligen Familie im Stall von Bethlehem erscheint auf der Leinwand – und darin ein großer schwarzer Fleck: die Silhouette eines Frauenkopfes. Sie stört das schöne Bild. Unruhige Blicke wandern durch den Raum. Wer ist die Übeltäterin? Und dann geht das Gezische los: »Frau Schäfer, Sie sitzen im Bild!« Frau Schäfer ist ganz erschrocken, schämt sich ein bisschen (»Ausgerechnet mir muss so was passieren!«), rückt hastig ihren Stuhl zur Seite, bis ihr Schatten aus dem Bild verschwunden ist. Jetzt stimmt alles. Jetzt ist ein schönes, ungetrübtes Krippenbild auf der Leinwand zu sehen. Alle sind zufrieden und die Bildbetrachtung kann beginnen.

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Leseprobe 2
Dirk Meyer

III. Lesepredigt: Die Sehnsucht der Gottsucher (Mt 2,1–12)

Erscheinung des Herrn


In den Weihnachtskrippen stehen sie wieder: die »heiligen drei Könige«. Sie besuchen das neugeborene Jesuskind. Wie jedes Jahr. Drei Könige – oder genauer: Sterndeuter aus dem Osten –, nur sehr kurz tauchen sie im Evangelium nach Matthäus auf und verschwinden ebenso schnell wieder. Eine kleine Geschichte, aber eine Geschichte mit Anziehungskraft, wie der durchaus zahlreiche Besuch an den Weihnachtskrippen belegt. Doch hat diese Geschichte neben ihren äußeren Reizen auch Tiefergehendes zu bieten?

Vielleicht dies: Die drei Fremden haben weit in der Ferne einen Stern aufgehen sehen, der sie herausholt aus ihrem Alltag, der sie lockt aufzubrechen, um abseits längst bekannter Pfade etwas zu suchen, von dem sie weder genau wissen, was es ist, noch ob sie es je finden werden.

Es gibt Menschen, die sich in dieser Geschichte wiederfinden – mit ihrer eigenen Sehnsucht nach Lichtblicken in ihrem Leben, die hinausweisen auf ein größeres Ziel, welches ihr Leben haben könnte. Die Geschichte der Sterndeuter ist eine Geschichte der menschlichen Sehnsucht. Das macht vielleicht ihren inneren Reiz aus.

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