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Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2018 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
Unsere Autoren
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2018 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Thomas Luksch


Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Verkündigung,
nicht jeder »Ohrwurm« wurmt mich. Oft ist es eine Liedzeile aus den Gesängen des letzten Gottesdienstes, die da unvermittelt auftaucht, beim Spülen oder beim Radfahren; sie will einfach noch ein wenig nachklingen, denke ich mir dann. Und ich lasse sie. Der Liedvorrat, der in mir schlummert, ist bunt und ich habe ihn mir nicht bewusst ausgesucht. Nicht nur Versatzstücke aus der U- und der E-Musik gehören dazu, sondern eben auch Zeilen aus Gottesdienst-Gesängen. Das reicht von einem Taizé-Magnificat zu Kleppers »Die Nacht ist vorgedrungen«, von Oosterhuis »Ich steh vor dir mit leeren Händen Herr« zu der seit Kindesbeinen vertrauten Psalmvariante »Mein Hirt ist Gott der Herr«, und vieles, vieles mehr. Ziehe ich Bilanz über die Jahre und Jahrzehnte als Gottesdienstbesucher, so stelle ich fest: Tiefer als die vielen gehörten Predigten sind Liedzeilen in mein Sinnrepertoire eingegangen. Sie tauchen auf und sind einfach da. Manchmal sind die Bezüge klar und manchmal sind sie ein Rätsel. Manchmal nervt der Ohrwurm, zumeist aber nicht, sondern ist ein Begleiter, den ich zwar nicht eingeladen habe, der aber willkommen ist.

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Leseprobe 1
20. Sonntag im Jahreskreis
Peter Seul
I. »Lasst Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen«! (Eph 5,15–20)

Statio
Das hebräische Wort für Weisheit (chokmah) ist, wie das deutsche und griechische Wort (sophia), weiblich. Das ist kein bloßer Zufall, sondern grammatikalischer Ausdruck für die Bedeutung, die »weise Frauen« in der Geschichte Israels hatten. Die Weisheit wird in Israel fast immer als Person, als Frau, gedacht. »Frau Weisheit« wird heute in der erste Lesung vorgestellt als Gastgeberin: Sie lädt die Menschen ein, zum Mahl zu kommen, um dadurch weise und verständig zu werden. Auch wir sind heute zu einem Mahl eingeladen, wo Christus uns unter den Gaben von Brot und Wein immer neu mit seiner Liebe verbindet.
Peter Seul

Singen im Leben der Menschen
Die Stimme gilt als ein Spiegelbild unserer Seele. Wir können mit ihr reden, schreien, flüstern oder krächzen. Wir können ihr unendlich viele Töne entlocken. Wir können mit ihr sogar andere Wesen »verzaubern« – nämlich dann, wenn wir singen! Sie kennen vermutlich die griechische Sage vom Sänger und Dichter Orpheus. Er konnte mit seiner Stimme Steine erweichen und Tiere zähmen, ja er überwand sogar die Grenzen des Todes, als es ihm gelang, in das Totenreich des Hades einzudringen. Keine andere Erzählung hat so eindringlich die Macht des Singens beschworen wie dieser antike Mythos.

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Leseprobe 2
Das Geistliche Lied
Martin Cambensy

I. Mein Hirt ist Gott, der Herr


Ein Hoffnungslied
Verehrte Freunde geistlicher Musik, heute darf ich Ihnen eine geistliche Deutung zu einem meiner Lieblingslieder nahe bringen: »Mein Hirt ist Gott der Herr.« (GL 421). Dem Liedtext liegt der Psalm 23 zugrunde. Neben Psalm 91 – »Wer unterm Schutz des Höchsten steht« – und einigen anderen Psalmen zählt der Hirtenpsalm zu den großen Gesängen, die vor allem bei Beerdigungsgottesdiensten gesungen werden. Wenn ich einmal sterbe, möchte ich, dass beide Psalmen vorkommen. Das Requiem soll eigentlich eine hoffnungsfrohe, zukunftsorientierte Auferstehungsfeier sein! Beide Psalmen sind aber nicht in eine ferne Vertröstung entrückt, sondern zeigen Visionen auf, in denen wir die Herausforderungen des Lebens in dieser Welt unversehrt bestehen können.

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