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Titelcover der aktuelle Ausgabe 2/2026 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Schriftleitung
»Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2026 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Martin Rohner

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

»Gott glänzt durch Abwesenheit«: Dieser Satz in einem kürzlich erschienenen Buch des südkoreanisch-deutschen Philosophen Byung-Chul Han hat mich irritiert und geht mir nach. Wenn ich von jemandem sage, dass er oder sie durch Abwesenheit glänzt, ist das in aller Regel kein Kompliment. Mir fallen der Kollege ein, der einer Besprechung fernbleibt, weil er vermeintlich Bedeutsameres zu tun hat, oder die Freundin, die das fest vereinbarte Treffen dann doch kurzfristig absagt – und wenn ich ehrlich bin, kann ich mich selbst ja auch mitunter anderen gegenüber in diesen »Rollen« wiederfinden. Wer durch Abwesenheit glänzt, scheint etwas nicht so wichtig zu nehmen, andere nicht wirklich wertzuschätzen, womöglich sogar mehr oder weniger offen Solidarität aufzukündigen …

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Leseprobe 1
Dritter Fastensonntag
Farina Dierker

III. Lesepredigt: »Gib mir zu trinken« (Joh 4,5–42)

 


Müde. So beginnt diese Geschichte in Samaria. Jesus ist müde. Vom Weg, vom Staub, vielleicht auch vom vorangegangenen Streit mit den Pharisäern. Er setzt sich an einen Brunnen. Es ist Mittagszeit, die sechste Stunde, die heißeste Zeit des Tages. Eigentlich kein Moment, um Wasser zu schöpfen, sondern eine Tageszeit, in der die Öffentlichkeit eher gemieden wird.

Aber da kommt eine Frau. Allein – ganz bewusst wahrscheinlich. Mit einem leeren Krug. Und Jesus spricht sie an: »Gib mir zu trinken.« Es ist ein einfacher Satz – und doch voller Sprengkraft. Denn vieles an dieser Begegnung ist auf den ersten Blick unpassend: Ein jüdischer Mann spricht eine samaritanische Frau an. In der Öffentlichkeit. Allein. Das tut man nicht. Die Geschichte weiß das: »Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.« Und Männer nicht mit fremden Frauen, schon gar nicht an Brunnen.

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Leseprobe 2
KASUALIEN | HEILSZEICHEN: ZEICHEN DER HEILUNG UND VERSÖHNUNG
Siegfried Kleymann

Mit Krankheit vertraut – Der Blick auf das Kreuz – Der Herr richtet die Gebeugten auf. Drei Predigten zur Krankensalbung im Gemeindegottesdienst

 


Vorbemerkung: Die Krankensalbung im Gemeindegottesdienst
Jeder Mensch hat eine unverwechselbare Lebensgeschichte und ist als soziales Wesen zugleich mit anderen Menschen zutiefst verbunden: Diese Grunderfahrung des Menschseins spiegelt sich in der Feier der Sakramente wider. Das gilt auch für die Krankensalbung. So ist neben der vielfach üblichen Spendung des Sakramentes am Krankenbett ebenfalls die Feier in Gemeinschaft vorgesehen. Die im Folgenden dokumentierten Ansprachen wurden im Rahmen einer solchen gemeinsamen Feier der Krankensalbung gehalten, wie sie einmal jährlich in der Gemeinde Heilig Kreuz in Münster im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier stattfindet. Das Sakrament kann dabei als Zeichen der Stärkung, Ermutigung und Tröstung für Leib und Seele von allen empfangen werden, die danach verlangen – unabhängig vom Grad der Bedürftigkeit oder der Schwere der Krankheit. Verbunden mit dem persönlichen Zuspruch ist es für die Kranken bestärkend, die Gemeinschaft mit den anderen Glaubenden zu spüren, die sich als der Stärkung und des Trostes Bedürftige zeigen. Für Gesunde wie Kranke ist die gemeinsame Feier ein wichtiges Zeichen, dass die mit der Krankheit verbundenen Erfahrungen ihren Ort in der Liturgie und im Leben der kirchlichen Gemeinschaft haben.

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