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Unsere Autoren
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Der Prediger und Katechet
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2012 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Siegfried Kleymann
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst!

»Das verstehe ich nicht. Das ist mir völlig unverständlich!« Wer auf ein Geschehnis oder eine Mitteilung so reagiert, spricht zwar zunächst über den eigenen Verstehenshorizont, in dem das Erfahrene oder Gehörte keinen Raum findet. Er spricht aber auch über denjenigen, der etwas gesagt oder getan hat: »Wie konnte der das tun?« Oder: »Was wollte sie damit sagen? Hätte sie sich nicht verständlicher machen können?«
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Leseprobe 1
Vierter Fastensonntag – 18. März 2012
Bernd Lutz
I. Das Endgericht als Teil der Frohen Botschaft (Eph 2,4–10; Joh 3,14–21)

Zielsatz:Die Rede vom Endgericht ist nicht bedrohlich, sondern Teil der Frohen Botschaft
Die Gerichtsbotschaft ist Teil der Botschaft Jesu
Die Vorstellung vom »Jüngsten Gericht« ängstigt auch heute noch viele Menschen. Mancher möchte sie deshalb am liebsten aus dem Evangelium und aus dem Glaubensbekenntnis streichen. Tatsächlich gehört die Gerichtsbotschaft zu den Inhalten unseres Glaubens, die wohl am meisten dazu missbraucht wurden, die Frohbotschaft in eine Drohbotschaft zu verkehren. Unter dieser Rücksicht tun die Aussagen des heutigen Evangeliums und der Lesung aus dem Epheserbrief richtig gut.
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Leseprobe 2
Fünfter Fastensonntag – 25. März 2012
Heribert Arens
I. Verhüllte Kreuze (thematisch)

»Das da, das muss weg«

Ein muslimischer Student bewarb sich in Deutschland um ein Zimmer. Er fand eines, und zwar in einem katholischen Haus. Die Vermieterin zeigte ihm sein Zimmer. An der Wand hing ein Kreuz. Der Student zeigte auf das Kreuz und sagte: »Das da, das muss weg!« Erschrocken nahm sie das Kreuz von der Wand. Das Bild der Madonna mit dem Kind wollte sie auch gleich mitnehmen, denn sie wollte die religiösen Gefühle ihres neuen Mieters nicht verletzen. »Nein, nein,« sagte der Student, »das kann bleiben, das ist schön. Aber das da,« er zeigte auf das Kreuz, »das ist schrecklich, das muss weg!«

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