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Der Prediger und Katechet
»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2010 mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Heribert Arens
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst!

»Ethisch Predigen« – dieses Thema hat die Hefte des 149. Jahrgangs bis jetzt begleitet, ein wichtiges Thema. Die Verkündigung der Frohbotschaft hat die grundsätzliche Heilszusage Gottes an den Menschen zum Inhalt. Vor jeglicher »Heilsverpf lichtung« – so früher in der Homiletik der 3. Punkt im Predigtaufbau – steht die Heilszusage Gottes, die es weiterzugeben gilt.
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Leseprobe 1
Dreiundzwanzigster Sonntag – 5. September 2010
Gotthard Fuchs
II. Der Grashalm im Beton (Phlm 4–20; Lk 14,25–33)

Zielsatz: Die Predigt möchte die Gemeinde mit der Geschichte des Onesimus vertraut machen und diese als Motivation dafür nehmen, dass wir – nach dem Beispiel des Paulus – als Sklaven Christi ›Sklaverei‹ in heutigen Formen aufspüren und bekämpfen.

Für Christus Jesus im Gefängnis
Erinnern wir uns eines zärtlichen Briefes, den wir erhalten oder geschrieben haben – wieviel Liebe, womöglich auch Sorge, hat sich darin ausgedrückt! Auch im Computer-Zeitalter sind solch persönliche Mitteilungen kostbar. Eben in der Lesung haben wir den größten Teil eines der schönsten Briefe der Christenheit gehört. Jede Lesung ist ja wie ein Brief aus vergangenen Zeiten an uns hier und jetzt, diese ganz besonders.
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Leseprobe 2
Sechsundzwanzigster Sonntag – 26. September 2010
Carola Fleck
II. Den Armen nicht zu beachten, kostet das Leben! (Lk 16,19–31)

Zielsatz: Die Predigt appelliert an die Hörerinnen und Hörer, die eigenen Wertmaßstäbe zu überprüfen, Zivilcourage zu zeigen und sensibel zu bleiben für die oft unscheinbare Not in der nächsten Umgebung.

Die prinzipielle Empörung und das »Schweigen im Walde«
»Wenn ich damals dabei gewesen wäre in Galiläa, dann hätte ich Jesus geglaubt …«
»Wenn ich etwas zu sagen hätte, dann wären die politischen und kirchlichen Verhältnisse gerechter …«
»Wenn ich die Gelegenheit dazu hätte, dann würde ich dem Chef aber so richtig die Meinung sagen …«
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