»Der Prediger und Katechet« ist die älteste und auflagenstärkste Predigtzeitschrift im deutschsprachigen Raum.
Sie bietet homiletisch qualifizierte Hilfen für alle in der Verkündigung Stehenden: Priester, Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit diesem Dienst beauftragte Laien.
Unsere aktuelle Ausgabe 3/2013
mit folgenden Beiträgen:
Wort an die Leser
Peter Seul
Liebe Leserinnen und Leser,
die ersten Lesungen aller Messfeiern der Osterzeit sind aus der Apostelgeschichte entnommen. Die Hälfte dieser Schrift ist der Ausbreitung der christlichen Botschaft bis ins Zentrum des Römischen Reiches gewidmet. Der Apostel Paulus gilt dabei als das »ausgewählte Werkzeug«.
I. In der Muttersprache des eigenen Lebens (thematisch)
Zielsatz: Das Sprachwunder damals in Jerusalem und heute betrifft Sprecher und Hörer gleichermaßen und besteht darin, dass jeder das Evangelium auf seine Weise verstehen kann.
Ein Sprachenwunder
Die Lesung am Pfingstfest ist der Aquaplaning-Test für jeden Lektor und jede Lektorin: Parther, Meder, Elamiter … Mesopotamien, Kappadozien, Phrygien und Pamphylien, Libyen und Zyrene. Der Evangelist Lukas scheint es geradezu darauf angelegt zu haben, den Vortragenden ins Stolpern zu bringen. Man kann ihm wohl gar ein gewisses Vergnügen dabei unterstellen, der Liste der verschiedenen Völker und Volksstämme, die Zeugen des Pfingstwunders geworden sind, schon lautmalerisch einen möglichst exotischen Klang zu geben.
Zielsatz: Ich möchte eine freundliche und offene Grundhaltung bei der Fronleichnamsprozession fördern.
Ein seltsames Schauspiel
Fronleichnam in meiner früheren Gemeinde. Sie liegt direkt hinter dem Bahnhof, am Rande der Innenstadt. Am Donnerstagvormittag zieht die Prozession auf der Hauptverkehrsstraße des Stadtteils entlang. Aus den Fenstern schauen Neugierige.