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Leseprobe 2
Familien, Kinder, Jugendliche
Der Bogen zwischen Himmel und Erde – Erster Fastensonntag (Gen 9,8–15)
Hinweis/Aktionsidee
Da in der »heißen Phase« der Erstkommunionvorbereitung noch genügend Kinder zugegen sind, werden einige in ein Sprechspiel, vielleicht sogar in den Entwurf hineingezogen: Ein für die Kirche entsprechend großer Regenbogen wird gemalt in folgenden Farben (von oben nach unten): Rot, orange, gelb, grün, hellblau, dunkelblau, lila. Dann werden die einzelnen Farbbögen abgeschnitten und verstärkt. Auf deren Rückseite wird der Text geklebt. Die Kinder, die vorbeten, zeigen den Bogen und lesen den Text vor. Dann werden die Bögen nach und nach wieder zum Regenbogen zusammengefügt.

Statio
Wir dürfen heute zu Beginn der Fastenzeit auf etwas schauen, das uns immer wieder fasziniert: auf einen Regenbogen. Er verbindet den Himmel mit der Erde. In manchen Kirchen ist dargestellt, wie Jesus auf einem Regenbogen sitzt. Das soll zeigen: Er will die Erde mit dem Himmel verbinden. Er will das fortsetzen, was Noah beim Ausstieg aus der Arche erfuhr: Gott ist barmherzig.

Kyrie
Unsere Welt ist durcheinandergeraten.
Die Erde blutet aus vielen Wunden.
Du hilfst uns, das Gute stärker zu machen als das Böse.

Einführung in die Lesung
Damals wie heute hängt unsere Welt am seidenen Faden. Gott will nicht die Sintflut, die alles vernichtet. Sein bunter Bogen in den Wolken verspricht Harmonie und Versöhnung – wenn wir uns darauf einlassen.

Ansprache
LeiterIn: Sieben Farben hat der Regenbogen. Sieben Kinder werden jetzt einen entstehen lassen und deuten uns dabei die Farben.

1. Kind (mit dem roten Bogen): Ich bringe die rote Farbe. Sie erinnert an die Flammen beim Lagerfeuer, an die Feuerflammen des Geistes Gottes, an eine Rose. Wir dürfen an liebende Herzen denken, offen für die Freude. (anheften!)

2. Kind (mit dem orangen Bogen): Ich bringe die Farbe Orange. Wir dürfen an leuchtende Apfelsinen denken, an Sonnenaufgang und -untergang. Wir schauen gerne in die Strahlen einer untergehenden Sonne. Das entspannt nach all der Arbeit. (anheften!)

3. Kind (mit dem gelben Bogen): Ich bringe das Gelb und denke an strahlende Sonnenblumen, an Löwenzahn und Raps; an den Zitronenfalter und reife Kornfelder. Wir denken an die Sonne, die uns Vitamine ins Herz schenkt und auch noch hinter den Wolken leuchtet. (anheften!)

4. Kind (mit dem grünen Bogen): Grün ist die Mitte des Regenbogens. Grün trägt die drei oberen Farben und hält die drei unteren. Ich denke an Wiesen und Bäume und die wachsende Saat. Grün steht für die unbesiegbare Hoffnung, die uns Freude am Leben und der Arbeit schenkt. Hoffentlich sägen die Menschen sich nicht den Ast der Schöpfung ab, denn auf ihm sitzen wir schließlich. (anheften!)

5. Kind (mit dem Bogen in hellerem Blau): Ich denke an Vergissmeinnicht und an den Himmel. Wir erfreuen uns an Gottes Güte und dürfen davon weitererzählen. Ja: Vergiss mein nicht! (anheften!)

6. Kind (mit dem dunkleren blauen Bogen): Das dunklere Blau wird auch Indigo genannt. Ich denke an Kornblumen und den Enzian. Ohne das kostbare Wasser können wir nicht leben. Dunkelblau ist die Farbe des Glaubens und der Treue. Wir dürfen an Maria denken, die gezeigt hat, was das Vertrauen auf Gott möglich macht. (anheften!)

7. Kind (mit dem lila Bogen): Ich bringe die Farbe, die mich an Veilchen und Flieder erinnert. Sie ist auch die Farbe des Advents, der Fastenzeit und der Beichte (Buße). Sie will sagen: Kehrt um! Versöhnt euch! Tragt keinem etwas nach, sonst bringt ihr die Welt an den Abgrund. Und vergesst nicht: Gerade in schweren Tagen will Jesus an unserer Seite sein. (anheften!)

LeiterIn: Ja, Gott meint es gut mit uns. Er spannt seinen Bogen über die ganze Schöpfung, über rote, gelbe, schwarze und weiße Menschen; auch über Tiere und Pflanzen. Er will den Himmel mit der Erde verbinden. Und wenn es ganz schlimm kommt, wenn ein Mensch stirbt, dann dürfen wir sagen: »Am Ende des Regenbogens sehen wir uns wieder!«

Fürbitten
- Hilf uns, die Schöpfung, das Kleid deiner Herrlichkeit, nicht zu zerstören und dass Frieden zu allen Völkern kommt.
- Dränge uns zu mehr Verzicht, damit die Schöpfung geschont wird.
- Bewege uns, die Barmherzigkeit Gottes weiterzugeben.

Willi Hoffsümmer

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